Zum Inhalt springen

Eidgnössisch-Demokratischi Union

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Eidgenössisch-Demokratische Union

Logo

Gründigsdatum: 1975
Gründigsort: Thun
Präsidium: Daniel Frischknecht
Vizepräsidium: José Lorente
Generalsekretär: Christian Waber (Geschäftsfüärer)
Mitgliider im Bundesrioot: -
Mitgliider: 3'000[1]
(Stand: 2011)
Wähleraadeil: 1,3 %
(Stand: NR-Wahlen 2011)
Nationalroot: –
Ständeroot: –
Fraktion (BV): SVP-Fraktion
Kantonali Parlament: 20 Sitze
Kantonali Regierige: -
Parteigliiderig: 12 Kantonalparteien
Gruppierige: EDU Frauen
Junge EDU (JEDU)
Internationali Verbindige: Europäische Christliche Politische Bewegung
Website: www.edu-schweiz.ch

Diä Eidgenössisch-Demokratischi Union (EDU) (franzöösisch Union Démocratique Fédérale, italienisch Unione Democratica Federale, isch ä christlichi u national-konservativ orientierti politischi Partei i dr Schwiiz.

D'EDU isch i verschidenä Kantons-, Stadt- und Gemeindsparläment verträtä und versteit sich aus wärtorientiert, bibutreu u isch kritisch gägenüber äm Biitritt vo dr Schwiiz zur Europäischä Union iigsteut. Sie isch gägä d Gliichsteuuig vo gliichschlächtlichä Partnerschaftä, d'«sexueuui Uusbütig vo dr Frau»[2] und Pädophilie, sowiä für d Förderig vo dr traditionellä Familiä, christlechi Wärt u ä restriktivä Staatshuushaut. Witer profiliert si sich mit Kampagniä gägä Minarett, Schwangerschaftsabbruch, aktivi Sterbehüuf und Heroinabgab. Ds offiziuuä Parteiorgan isch i dr Dütschschwiiz dr EDU-Standpunkt u i dr Romandie ds EDU Impulsion.

D Partei isch äs Mitglied vo dr Parteien-Vereinigung Europäische Christliche Politische Bewegung.

Inhautliches Profiu

[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D EDU versteit sich aus ä christlichi Partei, wo für iri Politik d Bibel aus Massstaab aawändet. D'EDU wott ä schudäfreiä Staat und wehrt sich gägä «Stürgschänk a Richi». Bi Fragä vom Umwäutschutz ghört si zum Mitti-Links-Lager.[3] I dr Familiäpolitik, Gseuschafts- u Biudigspolitik nimmt d'EDU ä wärtkonservativi Hautig i.

I geseuschaftlichä Fragä tritt d'EDU für d'Stärkig vo dä Euterä, wo iri Ching säuber betröiä, i. Für si giut «diä wichtigstä Bezugspersonä vom Ching si idealerwiis d'Elterä».[4] Drum ungerstützt si d Familieninitiative, wo Stürabzüg o für Euterä, wo iri Ching säuber betröiä, verlangt. Zudäm verlangt si Solidaritätsbiiträg vo dä erwärbstätigä Personä ohni Ching, geziuti Stürentlastigä für töiferi und mittleri Iinkommä vo Familiä mit Ching u höcheri Chinderzuälagä. D'EDU kritisiert d Gliichstelligspolitik aus «Chinder vernachlässigend».[5] Drnäbä lehnt sie d Gliichsetzig von homosexuellä u heterosexuellä Ehä ab. Wiiter engagiert d'EDU sich gägä d [[Abtreibung{Abtriibig]], Sterbehiuf u d'Uusbütig vo dr Frou dür sexistischi Wärbig. So fordert d'EDU biispiuswiis, dass Abtriibigä privat statt dür öffentlichi Gäuder finanziert wärdä söuä u dr «Stärbäturismus» verbotä wird. Wiiter setzt sich d'EDU für nä «abstinenzorientierti Drogäpolitik» u für äs Rouchverbot i dä Restaurant u Bar i.

I dr Ussäpolitik nimmt d'EDU ä EU-, UNO- u NATO-kritischi Position i. So bezeichnet d'EDU d'EU aus ä «supernationali Schiindemokrati», wo nid a dr diräktä Demokratii vor Schwiiz entspricht. Drum lehnt d'EDU ä müglechä EU-Biitritt ab. Aus Auternativä gseht si diä bilateralä Vürträg zwüschä dr Schwiiz u dr EU, wobi nur für d'Schwiiz positivi u nützlichi Vürträg befürwortet wärdä. Da d'EDU i dr grossä Zuäwanderig äs Integrationsproblem gseht u um d Sicherheit z'erhöhä möchti si d Personäfreizügigkeit u ds Schängener Abkommenä mit dr EU aapassä. Witer macht sich d'EDU für diä Schwiizerischi Neutralität starch. So bemänglet d'EDU d'Hautig vom Bundesrat wägem Nahostkonflikt. Die isch lut dr EDU z'eisitig.

Einzelnachweise

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  1. ↑ Broschüre: «Der Bund kurz erklärt 2011» Archivlink (Memento vom 22. Juli 2012 im Webarchiv archive.is), Site 21
  2. ↑ EDU will gegen Prostitution vorgehen. jesus.ch, 8. März 2010, abgruefen am 15. Juni 2010.
  3. ↑ Die zwei Gesichter der EDU. NZZ Online, 16. Juli 2009, abgruefen am 11. Juni 2010.
  4. ↑ Kinder früh fördern – aber wie? jesus.ch, 1. Juli 2010, abgruefen am 5. Juli 2010.
  5. ↑ Kampf um Gleichstellung der Frau. Berner Zeitung, 3. März 2010, abgruefen am 15. Juni 2010.