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Albert Rueprecht

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Albert Rueprecht und Brigitte Neumeister während einer Pause des Stückes Ein Wiener Sommernachtstraum im Wiener Lustspielhaus (2006)

Albert Rueprecht (* 24. Juli 1929 in Wien; † vor oder am 3. Oktober 2026[1]) war ein österreichischer Schauspieler.

Ausbildung und Theater

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Rueprecht nahm von 1949 bis 1951 Schauspielunterricht bei Zdenko Kestranek, Helmuth Krauss und Eduard Wolters, Lehrer des Max-Reinhardt-Seminars in Wien. Seine ersten Engagements als Schauspieler hatte er am Theater der Courage und am Theater am Parkring. Am Wiener Volkstheater spielte er 1953 den Ferdinand in Kabale und Liebe. Nach Auftritten am Theater in der Josefstadt kam er 1954 zum Burgtheater. Dort spielte er unter anderen den Romeo in Romeo und Julia, Don Juan in Dame Kobold von Calderón de la Barca und Gottfried in Das Käthchen von Heilbronn.

1955 stand er schließlich bei der historischen Wiedereröffungsvorstellung am Burgtheater in König Ottokars Glück und Ende auf der Bühne. Fast zehn Jahre blieb er am Burgtheater im Engagement. Von 1958 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Dort spielte er insgesamt über 80 Rollen.

Rueprecht wirkte ab 1953 oft in maßgeblicher Rolle in den Heimatfilmen der 1950er Jahre mit. Meist verkörperte er den grundguten jungen Mann, was ihm zu beträchtlicher Popularität verhalf. In Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin übernahm er die Rolle des Erzherzogs Ferdinand Max. Insgesamt drehte Albert Rueprecht über 50 Spielfilme: Dort wo die Alpen glühen, Der Verschwender, Das Licht der Liebe mit Paula Wessely, Das Mädl im Böhmerwald, Im Prater blüh’n wieder die Bäume mit Johanna Matz. Nach dem Ende der Heimatfilmwelle erhielt Rueprecht nur noch kleine Rollen, darunter mehrmals in internationalen Produktionen. Er beteiligte sich an Fernsehserien und verstärkte seine Theaterarbeit, insbesondere am Theater in der Josefstadt.

Rueprechts Repertoire reichte vom jugendlichen Offizier über den gewandten Galan, vom bäuerlichen Liebhaber über den „eleganten Mann von Welt“ bis zum Kaiser. Künstlerische „Abstecher“ in die Operette unternahm er mit Zarah Leander, Marika Rökk und Renate Holm als Partnerinnen. 2008 spielte er bei den Mörbischer Seefestspielen den Kaiser Franz Josef in der Operette Im weißen Rößl.

Viele Gastspiele, Tourneen und literarische Vortragsreisen führten ihn u. a. nach Deutschland, in die USA und nach China.

Rueprecht war mit den Schauspielerinnen Ellen Umlauf und Ann Millar (Elisabeth Rueprecht, geborene Millar; verstorben am 27. Juni 2010 in Wien-Hietzing) verheiratet. Sein Sohn Alexander Rueprecht stammt aus der Ehe mit Ellen Umlauf.

Albert Rueprecht lebte ab Februar 2024 im Hilde-Wagener-Künstlerheim in Baden.[2][3] 2026 starb er im Alter von 97 Jahren.

Hörspiele (Auswahl)

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Quelle: Ö1-Hörspieldatenbank

Commons: Albert Rueprecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Schauspieler Albert Rueprecht im Alter von 97 Jahren gestorben. In: nachrichten.at. 4. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026.
  2. ↑ Georg Markus: In dieser Villa verbringen Schauspieler ihren Ruhestand. In: Kurier vom 28. Juli 2024. Abgerufen am 5. Oktober 2026
  3. ↑ Schauspieler Albert Rueprecht im Alter von 97 Jahren gestorben. In: Der Standard vom 4. Oktober 2026. Abgerufen am 5. Oktober 2026