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James Creitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
James P. H. Creitz (2010)

James Philip Harrold Creitz (* 7. April 1957 in Madison, Wisconsin; † 16. Oktober 2026) war ein US-amerikanischer Bratschist.

Creitz begann mit drei Jahren Cello zu spielen. Mit fünf Jahren gab er sein erstes Konzert. Schon früh war er als Patenkind von Rudolf Kolisch Zuhörer bei Proben des Pro Arte Streichquartetts. Nach dem Studium an der Yale-University und bei Bruno Giuranna arbeitete er als Bratschist.

Seine frühesten Kammermusiklehrer und zugleich seine späteren Kammermusikpartner waren Mitglieder des Guarneri-, des Pro-Arte- und Végh-Quartetts sowie des Beaux Arts Trios. Es entstanden zwanzig Schallplatteneinspielungen. Er hatte Auftritte bei den Salzburger und den Berliner Festwochen und dem South Bank Festival mit Rostropowitsch, Giuranna, Yo Yo Ma und Maria João Pires. Außerdem gastierte er in der Mailänder Scala, dem Sydney Opera House, der Queen Elizabeth Hall London und der Suntory Hall Tokio.

Von 1983 bis 1993 war er Mitglied des Academica-Streichquartetts, mit dem er in Europa sowie im Orient konzertierte und mehrere Einspielungen machte. James Creitz gab Meisterkurse in Italien, Spanien, Deutschland und den USA. Er war zudem Mitglied des D'Amici String Quartet.

Von 1991 bis 2024 war James Creitz Professor an der Staatlichen Musikhochschule Trossingen,[1] er konzertierte auf einer 1695 in Mailand gebauten Viola von Giovanni Battista Grancino.

James Creitz verstarb im Oktober 2026 nach schwerer Erkrankung im Alter von 69 Jahren.[1]

  • George Gershwin: Classical Songs mit Roberto Porroni, Guitar
  • Couleurs: Works by Britten, De Falla, Rojko, Yun mit Hugo Noth, accordeon
  • Johannes Brahms: Sonatas op. 120, Scherzo FAE
  • Robert Schumann: Märchenbilder op. 113 mit Tiziana Moneta, piano
  • Uros Rojko: Chamber Music mit Hugo Noth, accordeon
  • The Twentieth Century Viola Works by Britten, Enescu, Kodály, Penderecki, Shostakovich, and Stravinsky mit Mihail Sarbu, piano

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Langjähriger Viola-Professor James Creitz gestorben. Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, 19. Oktober 2026, abgerufen am 23. Oktober 2026.