Peggy King
Peggy King (* 16. Februar 1930 in Greensburg, Pennsylvania; † 25. Oktober 2026 in Wynnewood, Pennsylvania[1]) war eine US-amerikanische Pop- und Jazzsängerin sowie Schauspielerin.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]King sang Anfang der 1950er-Jahre in den Swingbands von Charlie Spivak, Ray Anthony und Ralph Flanagan, mit denen erste Aufnahmen entstanden. In den 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre war sie häufiger Gast in amerikanischen Fernsehshows u. a. von Mel Tormé, Johnny Carson, Nat King Cole, Perry Como, Jack Benny und Bob Hope. 1954 sang sie bei Harry James. Nachdem sie landesweit durch ein Jingle für Tomatensoße bekannt geworden war, nahm sie Mitch Miller für Columbia Records unter Vertrag. Es folgten die Alben Girl Meet Boy (1955, mit Jerry Vale) und Wish Upon a Star (1956, mit dem Percy Faith Orchestra). 1955 erhielt sie eine Emmy-Nominierung in der Kategorie Beste Sängerin.
1959 nahm sie für Imperial das Album Lazy Afternoon auf. Anfang der 1960er-Jahre arbeitete sie u. a. mit Bobby Hackett. 1983 spielte sie mit einer Begleitband, bestehend aus Dick Sudhalter, Michael Abene, Gene Bertoncini und Michael Moore, das Album Oh What a Memory We Made...Tonight ein, 1984 gefolgt von dem Jerome-Kern-Tributalbum Till the Clouds Roll By (u. a. mit Jerry Dodgion, Gene Bertoncini und Jay Leonhart). Im Bereich des Jazz war sie zwischen 1950 und 1984 an 30 Aufnahmesessions beteiligt.[2]
Im Filmgeschäft hatte sie zunächst kleine Rollen in den Filmen Stadt der Illusionen (1952) und Abbott und Costello als Mumienräuber (1955), in denen sie jeweils als Sängerin auftrat. In dem Katastrophenfilm 714 antwortet nicht (Zero Hour!) trat sie 1957 in einer etwas größeren Nebenrolle als Stewardess neben Dana Andrews auf. 1959 spielte sie eine Gastrolle in der Westernserie Maverick. Sie hatte Hauptrollen in Fernsehversionen des Märchens Hans und die Bohnenranke (neben Joel Grey und Celeste Holm) und des Kinderbuches Hans Brinker oder Die silbernen Schlittschuhe (an der Seite von Tab Hunter).[1]
King wurde bereits 1960 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt (6563 Hollywood Boulevard).[3] Nach ihrer Ehe mit dem Geschäftsmann Sam Rudofker und der Geburt zweier Kinder zog sie sich in den 1960er-Jahren zunächst weitgehend aus dem Showgeschäft zurück. Sie kehrte aber zum einen 1984 nochmal für Aufnahmen ins Studio zurück. Und in den Jahren 2013/2014 absolvierte sie nach Jahrzehnten Pause wieder Showauftritte an der amerikanischen Ostküste und in Los Angeles.[4] Sie starb 2026 im Alter von 96 Jahren an den Folgen der Alzheimer-Krankheit.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webpräsenz ( vom 8. Dezember 2025 im Internet Archive)
- Peggy King bei IMDb
- Peggy King bei AllMusic (englisch)
- Peggy King bei Discogs
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Mya Copeland: Peggy King, ‘George Gobel Show’ Actress and Singer of the ’50s, Dies at 96. In: variety.com. 25. Oktober 2026, abgerufen am 25. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 22. Oktober 2014)
- ↑ Peggy King. In: Los Angeles Times. 1. Juli 2010, abgerufen am 26. Oktober 2026.
- ↑ A. D. Amorosi: Big Band-Cabaret Vocalist Peggy King, Queen of the Comeback, Dies at 96. In: JazzTimes. 26. Oktober 2026, abgerufen am 29. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | King, Peggy |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Pop- und Jazzsängerin sowie Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 16. Februar 1930 |
| GEBURTSORT | Greensburg, Pennsylvania, Vereinigte Staaten |
| STERBEDATUM | 25. Oktober 2026 |
| STERBEORT | Wynnewood, Pennsylvania |