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Sass Jordan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sass Jordan (2009)

Sarah „Sass“ Jordan (* 23. Dezember 1960 oder 1962 in Birmingham, Großbritannien; † 2. Oktober 2026 in Kanada) war eine kanadische Rock- und Hardrock-Sängerin. Sie war beeinflusst von Aerosmith und den Rolling Stones.[1] Jordan war Gewinnerin des kanadischen Musikpreises Juno Award und gemeinsam mit dem Musiker Brian Tichy Gründerin der Band S.U.N. (Something Unto Nothing).

Sarah Jordan veröffentlichte 1988 unter ihrem Künstlernamen Sass Jordan ihr Debütalbum Tell Somebody und gewann im Folgejahr den Juno Award in der Kategorie „Most Promising Female Vocalist of the Year.“[2] Ihr kommerziell erfolgreichstes Album, Racine, erschien 1992. Im gleichen Jahr war sie Duettpartnerin von Joe Cocker, mit dem sie für den Soundtrack des Films Bodyguard das Lied Trust in Me aufnahm. Neben eigenen Alben arbeitete Jordan auch immer wieder mit anderen Künstlern zusammen, so unter anderem mit der Jeff Healey Band (1990), Jude Cole (1992), Stevie Salas (1995 & 2007) und Nikolo Kotzev (2001), außerdem beteiligte sie sich an der Metal-Oper Days of Rising Doom – The Metal Opera von Aina.[1] Als Liedautorin arbeitete sie vor allem für Mariah Careys Alben Butterfly (1997) und The Adventures of Mimi (2007).[1] Ihr für längere Zeit letztes Album als Solokünstlerin erschien 2010 unter dem Titel From Dusk ’til Dawn.

2011 gründete Jordan mit Brian Tichy, der zu dieser Zeit Schlagzeuger bei Whitesnake war, die Band S.U.N. (Something Unto Nothing). Die Gruppe wurde durch Michael Devin (Bass) und Tommy Stewart (Schlagzeug) komplettiert, Tichy spielte in dieser Band Gitarre. Das Debütalbum der Gruppe erschien 2012, eine EP (Nomad) folgte im Frühjahr 2014.

Neben Rock enthielt Jordans Musik auch Elemente von Soul, amerikanischer Rootsmusik und Blues. Zuletzt veröffentlichte sie mit Rebel Moon Blues (2020) und Bitches Blues (2022) zwei Solo-Blues-Alben.

Sass Jordan starb am 2. Oktober 2026.[3]

Diskografie (Auswahl)

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Racine
 US17412.09.1992(7 Wo.)
Rats
 US15819.03.1994(4 Wo.)
Rebel Moon Blues
 CA923.03.2020(1 Wo.)
Singles[4]
Sun’s Gonna Rise
 US8619.11.1994(3 Wo.)

Solo:

  • Tell Somebody (1988)
  • Racine (1989)
  • Rats (1994)
  • Present (1997)
  • Sass Jordan’s Hot Gossip (2000)
  • Rough & Tough (2002)
  • Sass … Best of Sass Jordan (2003)
  • Get What You Give (2006)
  • Best of Sass – An Authorized Bootleg (2006)
  • From Dusk ’til Dawn (2010)
  • Racine Revisited (2017)
  • Rebel Moon Blues (2020)
  • Bitches Blues (2022)[5]
  • Live In New York Ninety-Four (2023)[6]

mit S.U.N.:

  • Something onto Nothing (2012)
  • Nomad (EP, 2014)
Commons: Sass Jordan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Eintrag auf allmusic.com, abgerufen am 8. November 2014
  2. ↑ Datenbankeintrag auf junoawards.ca, abgerufen am 4. November 2014
  3. ↑ In Memoriam: Sass Jordan, Fearless Voice of Canadian Rock and Blues, Dies at 63. In: thebluesmagazine.com. 4. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026 (englisch).
  4. 1 2 Chartquellen: US CA
  5. ↑ Sass Jordan - Bitches Blues. In: Discogs. 3. Juni 2022, abgerufen am 5. Oktober 2026.
  6. ↑ Sass Jordan - Live In New York Ninety-Four. In: Discogs. August 2023, abgerufen am 5. Oktober 2026.